FAQ zu Covid-19

Schwangerschaft und Semesterferien

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit heute ist das Tragen einer FFP2-Maske ohne Ausatemventil in Spitälern gesetzlich verpflichtend. Eine bestehende Schwangerschaft stellt hier eine Ausnahme dar. Der Dienstgeber hat für ein sicheres Arbeitsumfeld sowie einen den Qualifikationen entsprechenden Einsatzbereich zu sorgen.

In der Praxis ist daher folgende mit dem KAGes-Personalmanagement abgestimmte Vorgehensweise angezeigt:

• Prüfung, ob die schwangere Mitarbeiterin im patientinnen/patientenfernen/administrativen Bereich ohne Patientenkontakt im Haus eingesetzt werden kann, falls nicht:

• Prüfung, ob die schwangere Mitarbeiterin Tätigkeiten aus dem Homeoffice übernehmen kann, falls nicht:

• Nach Möglichkeit: Vereinbarung von Urlaub oder Zeitausgleich, falls nicht:

• Dienstfreistellung mit der Abwesenheitsart 1012

Für den Pflegebereich bedeutet dies, dass die Kollegin nur mehr in einem abgesonderten Raum unter Gewährleistung des Mindestabstandes von 2m arbeiten dürfte. Uns wurde von Fällen berichtet, wo ein Einsatz am Patientenschalter angeordnet wurde. Dies ist definitiv untersagt! Größtenteils wird daher im patientennahen Bereich nur eine Dienstfreistellung in Frage kommen. Wir appellieren an die Vorgesetzten diese zu bevorzugen. Im Bereich der Verwaltung ist grundsätzlich davon auszugehen, dass Homeoffice möglich ist.

Die Verschiebung der Semesterferien im Zuge der Verlängerung des Lockdowns führt zu vielen Problemen bei der Urlaubsplanung – vor allem aber der Kinderbetreuung. Daher hat der Zentralbetriebsrat in dieser Ausnahmesituation einer generellen Öffnung der Februar-Solldienstpläne in Bezug auf die vorverlegten Ferien zugestimmt. Umplanungen sind aber nur in Absprache mit den Dienstplanführenden durchzuführen.

Bleibt gesund!
Euer Zentralbetriebsrat